Digital Signage Software

Zum Marketing und Konzeption gehört auch eine passende digital Signage Software, die als Grundlage für alle Inhalte, Kampagnen und die Organisation der Public Displays herhalten muss.  Der Markt für Software, die sich Digital Signage nennt, wird durch einmalige Agenturlösungen überschwemmt. Ja, genau: Überschwemmt!  Doch später mehr dazu.Vielfalt der Lösungen

Wie erwähnt scheint es zahlreiche Lösungen für Digital Signage Software zu geben. Sowohl national als auch international gibt es große Player aber auch Hidden Champions, die Ihre Aufgabe als reine Software für passive Darstellung der Kampagnen mehr als Ernst nehmen. Dennoch sind die Funktionen und Administration unterschiedlich und auf das jeweilige Projekt abzustimmen.

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Die wichtigsten Funktionen

Folgende Funktionen sollte jede Digital Signage Software haben.

Mandantenfähigkeit:  Mehrere Teilnehmer oder Nutzergruppen mit unterschiedlichen Nutzerrechten können angelegt und verwaltet werden. In der Regel gibt es einen Hauptadmin, globale Kampagnenmanager und lokale Redakteure.

Displaysplitting: Das Teilen des Bildschirmes in verschiedene Inhaltsbereiche gehört zum Standard jeder Digital Signage Software. Vorgefertigte Templates oder einfaches Drag & Drop zum Verschieben der einzelnen Anzeigeelemente helfen bei der ersten Erstellung individueller Bildschirminhalte.

Zeitsteuerung:  Medieninhalte und Kampagnen sollen zeitgenau auf den Bildschirmen angezeigt werden. Über Playlisten werden Abspielregel für Filme, Slider oder News-Feeds festgelegt.  Wiederholungen, Serientermine und lokale Priorisierungen gehören zu dieser Software Funktionalität.

Monitoring:  Sowohl der aktuelle Überblick und Status der Display auf technischer Seite als auch die Ausspielung der eingestellten Inhalte und deren Auswertungen hinsichtlich meßbarer Kenngrößen zur Realisierung von Werbeumsätzen.

Weitere grundlegende Einstellungsmöglichkeiten einer professionellen Digital Signage Software sind:

  • CMS und Netzwerkkonfiguration
  • gängige Medientypen (Bild, Ton, Video, Präsentationen, html, Streaming )
  • Fernwartung
  • Suchfunktionen und Filter für Content, Player und Standorte

Zu den technischen Grundlagen eines Digital Signage Systems gehören:  Netzwerkzugriff des Mediaplayers (LAN, WLAN, LTE), ausreichende Prozessor- und Grafikkartenleistung der PC-Einheit, Betriebssoftware (WIN, Android, Linux), Full-HD ( 4K ) Displays, Zentraler Server (Ablegen der Inhalte),

Was kostet eine Digital Signage Software?

Wenn man von den reinen Kosten für Lizenzen und Playern ausgeht, lassen sich die verschiedenen Digital Signage Lösungen gut vergleichen. Auch Displays lassen sich problemlos nach dem technischen Details und Preisen filtern. Marktplätze wie Amazon oder günstiger.de übernehmen diese Arbeit. Dennoch sind viele versteckte und kalkulatorische Kosten für einen effizienten und langfristigen Einsatz von Bedeutung. Personalkosten, Serverkosten, Inhaltserstellung und Adminsitration

Lizenzmodelle

Fast alle Hersteller für Digital Signage Software benutzen als Geschäftsmodell eine Lizenzierung der Server, CMS-System oder Player auf Zeit. Vorteil dieser Lösung ist der ständige Support des Softwareunternehmens, die Weiterentwicklung der Funktionen sowie  Minderung des Investitionsrisikos beim Auftraggeber.

Preise pro Jahr

Durch den Einsatz von Cloud-Lösungen lassen sich einfache Erlösmodelle generieren. Das „Mieten“ der Software (SaaS) im Jahreszyklus ist somit für jedes Unternehmen möglich. Wenn Sie nur eine geringe Anzahl an Displays planen, lohnt sich die Mietvariante. Überschaubare Kosten von ca. 50 bis 100 Euro pro Jahr pro Player sollten für jede Agentur, Handelsunternehmen, lokale Dienstleistung oder Industrie-Brand machbar sein. Einige Softwareanbieter starten mit kostenfreien Kundenaccounts und einfacher Installation.