Interaktives Stadtmarketing

Interaktives Stadtmarketing steht vor besonderen Aufgaben. Unter der Anleitung des deutschen Tourismusverbandes gibt es eine Zertifizierung für Touristinformationen. In aktuellen Anforderungen des Gütesiegels fallen aber viele Informationsstellen durch das digitale Raster. Welche Gründe es gibt und wie diese gelöst werden können, beschreibt dieser kurze Artikel.

Die Herausforderung

Infostele mit Touchscreen im Hotel
Interaktiver Reiseführer im Hotel

Städte und Gemeinden verwalten das Marketing auf öffentlicher Ebene. Meist unter dem Deckmantel eines Vereines sollen Maßnahmen ergriffen werden, damit das Hotel- und Gastgewerbe langfristig wirtschaftlich arbeiten kann. Dennoch werden in den Haushalten immer wieder Budgets gestrichen, so dass lokale Investitionen in innovative Informationswege aus bleiben. Auf der einen Seite muss man in neue Technologien wie zum Beispiel einem Touchscreenmonitor im Außenbereich investieren. Auf der anderen Seite erwarten die Besucher ansprechende Inhalte und aktuelle Informationen über Veranstaltungen und Öffnungszeiten.

Kriterien der i-Marke

Auszug aus dem Kriterienkatalog vom Deutschen Tourismusverband e.V.

  1. Unterkunftsinformationen sind kostenlos zugänglich (Gastgeberverzeichnisse, Infosäule, Touchscreen, etc.)
  2. Grundinformationen (z.B. Stadtplan, Auszug aus dem Gastgeberverzeichnis) sind auch außerhalb der Öffnungszeigen zugänglich (z.B. Schaukasten, Aushänge im Schaufenster, Informationssäule, Info-Screens, Außenterminals, …)

Digitale Infotafel

Die Lösung für das Dilemma der aktuellen Informationsweiter ist ein interaktives System, welches im Außenbereich der zentralen Informationsstelle für alle Gäste und Touristen zugänglich ist. Die Kosten der Investition sind auf den ersten Blick sehr hoch. Zuverlässige und langlebige Hardware muss kompatibel mit funktioneller Software sein. Diese Einmalinvestitionen in ein Digital Signage System sind überschaubar. Kritisch ist eher die ständige Bereitschaft in der Erstellung ansprechender Inhalte für alle relevanten Zielgruppen.

Die App für interaktives Stadtmarketing

Gießen macht es vor. Mit dem Pilotprojekt „Gießen entdecken“ werden über ein Content-Management-System keine Inhalte extra erstellt, sondern Schnittstellen an regionale Kultureinrichtungen und Verlagshäuser sowie deren Social Media Kanäle geknüpft. Die Personalkosten für redaktionelle Arbeit sind überschaubar, da nur der angestrebte Qualitätsstandard überprüft werden muss. Vorteil der Städte-App ist die Reichweite auf alle Kanäle. Als native Web-App passen sich die Bilder und Videos automatisch dem erkannten Medium an und interaktives Stadtmarketing an der öffentlichen Infostele wird zum Erfolg.

Interaktives Stadtmarketing in der Hosentasche oder an der digitalen Infotafel.

Funktionen der Software

Die wichtigsten Funktionen der Software sind die Möglichkeit der Refinanzierung, die Automatisierung der Inhalte, eine einfache und übersichtliche Verwaltungsoberfläche sowie der Einsatz über alle Medien hinweg.

Refinanzierung: Partnering durch lokale Player (z.B. Stadtsparkasse, Energieversorger, Verkehrsunternehmen), Sponsoring für Vereine, Kultur und Jugend, Ausschließlich lokale Werbevermarktung durch Handel und Dienstleistung

Inhalte: Durch die Integration von Schnittstellen (API) zu Social Media, lokalem Verlagswesen (Tageszeitungen) und Kultur & Events muss der Content nur qualitativ gesteuert werden.

Administration: Sowohl die Verwaltungsoberfläche als auch das Frontend lassen sich einfach und intuitiv planen, konfigurieren und auswerten. Die webbasierte Organisation ermöglicht übersichtliche Nutzerstrukturen.

Technologie: Als native App auf Html-Basis können alle Medien erreicht werden. Sowohl Smartphone, Pc, Tablet als auch Public Displays und Digital Signage.

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